Was ist Bienenbrot und warum ist es so besonders?
Bienenbrot ist ein faszinierendes Naturprodukt aus dem Bienenstock, das auch als Perga bezeichnet wird. Es entsteht, wenn die Bienen gesammelten Blütenpollen mit Nektar und eigenen Enzymen vermischen und in den Wabenzellen fermentieren. Durch diesen natürlichen Prozess wird das Bienenbrot haltbar und erhält seine typische, leicht körnige Struktur sowie sein vielschichtiges Aroma. Im Bienenvolk dient es als wichtige Nahrungsquelle für Arbeiterinnen und Brut. Viele unserer Kunden schätzen Bienenbrot wegen seines ursprünglichen Charakters und seiner besonderen Herstellung direkt im Stock.
Wie wird Bienenbrot im Alltag verwendet?
Bienenbrot kann pur genossen oder in kleine Mengen in Joghurt, Müsli oder Smoothies gegeben werden. Durch seine kompakte Form lässt sich das Bienenbrot einfach portionieren und bewusst in die tägliche Ernährung integrieren. Da es sich um ein konzentriertes Bienenprodukt handelt, empfiehlt sich ein vorsichtiger Einstieg. Personen mit bekannter Empfindlichkeit gegenüber Bienenprodukten sollten vor dem Verzehr die individuelle Verträglichkeit prüfen.
Die Edelvariante des Blütenpollens
Durch natürliche Fermentierung wird der Pollen aufgeschlossen, den die Bienen bereits als Blütenpollen in den Waben eingelagert haben. Dadurch ist er auch für unsere Verdauung leichter aufnehmbar. Auch leichte Anteile von Propolis und bieneneigenen Stoffen machen Perga mit über 200 Nährstoffen zu einem natürlichen Ergänzungsmittel.
Über Perga Bienenbrot
Perga dient als Futtermittel für Arbeiterinnen, aber auch der Brut, daher auch der Begriff Bienenbrot. Frischer Pollen muss generell getrocknet werden um nicht zu verderben, Perga dagegen ist durch die Fermentierung und dem enthaltenen Propolisanteil haltbarer. Außerdem ist Pollen sehr schwer aufzuschließen, um die wertvollen Inhaltsstoffe nutzbar zu machen. Am Prozess der Fermentierung sind die Mikroben Psedumonas, Lactobacillus und Saccharomyces beteiligt.
Man gewinnt das Bienenbrot durch vorsichtiges Ausdreschen der Waben, das Perga wird dann lediglich luftgterocknet und wird darüber hinaus in keiner Form weiter behandelt. durch mehrfache Trennung werden dann Wachsreste zu fast 100% vom eigentlichen Perga getrennt.
Perga schmeckt auch sehr gut in Kombination mit Müsli, Joghurt oder Milch - z.B. Müsli mit einem Esslöffel Perga und einem Teelöffel Honig ist eine echte Energiebombe zum Frühstück.
Perga sollte bei der Aufbewahrung immer wieder verschlossen werden, da es hygroskopisch, also wasseranziehend aus der Luft, reagiert und es sonst weich werden kann oder Klumpen bildet.
Wir weisen darauf hin, dass es sich ausschließlich um Beispiele und Erfahrungsberichte über die Anwendung handelt, das Lebensmittelgesetz und die EU-Richtlinien erlauben keine gesundheitsbezogenen Angaben für Perga und Blütenpollen.