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Imkerei Tietjen – Familien-Imkerei seit 1978

Manukahonig – was ist das?

Seit einiger Zeit taucht immer öfter in den Medien Manukahonig auf, und auch wir bekommen deutlich mehr Nachfragen zu diesem Ausnahmehonig, der oft auch als medizinischer Honig bezeichnet wird – was genau hat es nun damit auf sich?

ManukahonigHerkunft und Geschichte
Manukahonig ist ein von den Bienen aus dem Nektar der Manukablüten erzeugter Honig, der traditionell in Neuseeland als Naturheilmittel verwendet wird, wo er auch seine botanische Heimat hat. Der Manukabaum (lat:Leptospermum scoparium) ist mit dem australischen Teebaum artverwandt und in den entlegenen, bergigen Regionen Neuseelands zu finden. Die Ureinwohner Neuseelands, die Maori, verwenden traditionell Blätter und Rinde bzw. Auszüge daraus sowie den Honig des Manukabaums äußerlich zur Desinfektion und Unterstützung der Heilung von Wunden und Entzündungen, ferner innerlich bei Erkältungen, Blasenentzündungen und anderen Infektionen. Neuseeländische Farmer sollen bereits in den 1930er Jahren Manukahonig an ihre Kühe verfüttert haben, um diese robuster gegen Krankheiten zu machen.

Bei uns bekommen Sie Manukahonig im 250g- oder 500g-Glas, aktuell in einer MGO-Konzentration von 300+, analysiert in einem deutschen Labor.

 


Inhaltsstoffe:
Manukahonig enthält als wesentlichen Inhaltsstoff neben den Zuckern des Honigs in wechselnden Mengen das nicht-peroxidisch antibakteriell wirksame Zuckerabbauprodukt Methylglyoxal (MGO). Methylglyoxal entsteht in der Honigwabe durch Dehydratation des im Nektar der Blüten des Manukastrauchs enthaltenen Stoffes Dihydroxyaceton. Im Nektar selbst ist noch kein Methyl-glyoxal vorhanden. Offenbar entwickelt sich dieser Stoff erst nach der Aufnahme des Nektars durch die Bienen und den Transport in den Bienenstock, ohne die Bienentätigkeit käme es also nicht zur antibakteriellen Wirkung des Manuka-honigs. Der mittels einer HPLC-Methode ermittelte MGO-Gehalt ist in Manuka-honig bis zu 100fach höher als in konventionellen Honigsorten und wurde federführend von der TU Dresden nachgewiesen. Die Skala reicht von 0 bis ca. 600 mg/kg MGO-Gehalt, umso höher die Konzentration desto teurer der Honig.


Anwendungsgebiete:
Mittlerweile wird Manuka-Honig in klinischen Studien erforscht und teilweise angewendet. Die Kinderklinik der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn setzte Manuka-Honig in der Wundpflege bei Kindern ein. In der Abteilung für Diabetologie wurde in einer Berliner Klinik Manuka-Honig komplementär mit traditionellen Methoden der Wundheilung bei der Behandlung des diabetischen Fußsyndroms und anderer schwer heilenden Wunden eingesetzt. Der Honig soll bewirken, dass Wunden schneller heilen und sich weniger Narben bilden. Außerdem ist Methylglyoxal weitgehend hitzeunempfindlich. Anders als bei anderen Honigen kann Manukahonig daher auch in heißen Flüssigkeiten aufgelöst werden ohne seine besonderen Eigenschaften zu verlieren. So können sie ihn wunderbar im Tee oder in heißer Milch genießen.

Viele „Fans“ des Manukahonigs setzen ihn auch bei Beschwerden in Hals und Rachen, bei aufkommenden Erkältungen, Blasenerkältung oder -entzündung, Nasennebenhöhlenentzündung und weiteren bakteriellen Entzündungen ein.

Sie sollten den Honig immer nüchtern (vor den Mahlzeiten) einnehmen und lange im Mund belassen (einspeicheln). Wenn Sie vor der Einnahme etwas essen oder trinken, wird der Honig verdünnt, was seine Wirkung mindern kann. Propolis-Tinkturen sind auch hier wertvolle Mithelfer.

Hinweis: Nach geltendem deutschen Recht darf in Deutschland für die Heilwirkung von Lebensmitteln nicht geworben werden, bei den hier genannten Informationen handelt es sich daher um allgemeine wissenschaftliche Angaben und Erfahrungswerte von Anwendern. Umfangreicheres Material finden Sie daher bei Bedarf in entsprechenden Internetforen.